Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Orchidee Lab, Halil Ertan, Hornstraße 6, 41239 Mönchengladbach (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem jeweiligen Auftraggeber über die Erbringung von Web- und IT-Dienstleistungen.
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsschluss
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch den Beginn der Leistungserbringung zustande.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Auftragsausführung notwendigen Informationen, Materialien und Zugänge rechtzeitig und vollständig bereitzustellen.
§ 3 Leistungsumfang
Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Änderungen oder Erweiterungen des vereinbarten Leistungsumfangs bedürfen einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung und können zu einer Anpassung von Preis und Liefertermin führen.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, Teilleistungen durch qualifizierte Dritte erbringen zu lassen.
§ 4 Vergütung & Zahlung
Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Angebot. Alle Preise verstehen sich in Euro (€). Als Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu begleichen. Bei Projekten ab einem Gesamtvolumen von 500 € ist eine Anzahlung von 50 % bei Auftragserteilung fällig.
Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen.
§ 5 Lieferzeiten & Termine
Vereinbarte Termine und Fristen sind nur bindend, wenn sie schriftlich als verbindlich bestätigt wurden. Verzögerungen, die durch fehlende oder verspätete Zulieferungen des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers und verschieben den Liefertermin entsprechend.
§ 6 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber ist verpflichtet:
- Alle erforderlichen Inhalte, Texte, Bilder und Materialien rechtzeitig bereitzustellen.
- Notwendige Zugänge (z. B. Hosting, Domains, Drittsysteme) zu gewähren.
- Feedback und Freigaben innerhalb vereinbarter Fristen zu erteilen.
- Einen festen Ansprechpartner für die Projektdurchführung zu benennen.
Verzögerungen durch Verletzung dieser Pflichten gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.
§ 7 Nutzungsrechte & Urheberrecht
Nach vollständiger Bezahlung überträgt der Auftragnehmer dem Auftraggeber das einfache, nicht übertragbare Nutzungsrecht an den erstellten Werken für den vereinbarten Verwendungszweck.
Der Auftragnehmer behält das Recht, die erstellten Arbeiten in seinem Portfolio und zu Werbezwecken zu verwenden, sofern der Auftraggeber nicht ausdrücklich widerspricht.
Quellcode und Arbeitsdateien verbleiben im Eigentum des Auftragnehmers, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
§ 8 Gewährleistung & Haftung
Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen dem vereinbarten Leistungsumfang entsprechen. Mängel sind unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach Abnahme schriftlich anzuzeigen.
Die Haftung des Auftragnehmers ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden, die durch fehlerhafte oder unvollständige Zulieferungen des Auftraggebers entstehen.
§ 9 Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Pflicht besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
§ 10 Kündigung
Beide Parteien können das Vertragsverhältnis mit einer Frist von 14 Tagen schriftlich kündigen. Bereits erbrachte Leistungen sind in jedem Fall zu vergüten. Bei laufenden Projekten hat der Auftraggeber die bis zur Kündigung erbrachten Leistungen anteilig zu vergüten.
§ 11 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Auftragnehmers in Mönchengladbach.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: Februar 2026 · ← Zurück zur Startseite